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Wissenswertes rund um's Thema in ABC-Folge ... AES/EBU – Standardisierte, symmetrische digitale Schnittstelle mit 110 Ohm Wellenwiderstand. Analog-Digital [AD]-Wandler – Eine Schaltung, die ein analoges Signal in einen binären Zahlencode ode [...Null-Eins oder Ja/Nein-Format ] wandelt. Anpassungsverluste – Leistungsverluste infolge ungleicher Impedanzen an Ein- und Ausgängen, Verbindung- bzw. Anschlussstellen. Bedeckungsgrad – Eine berechnete Prozentangabe, die beschreibt, wie gut ein Geflecht die darunterliegende Oberfläche bedeckt. Biegeradius – Der kleinste Biegeradius, der für die feste Montage bzw. bei der bewegten Anwendung eines Kabels zulässig ist. BNC – BNC steht für «Bayonet Navy Connectory» oder «Bayonet Neill Concelman», da ist die Literatur sich nicht ganz einig, und bezeichnet eine international gängige Verbinderfamilie für coaxiale Kabeltypen. Der BNC-Verbinder ist wellenwiderstandsmäßig definiert und für entsprechende Kabel optimal angepaßt. Es gibt verschiedene Typen für eine korrekte wellenwiderstandsmäßige Anpassung; am meisten verbreitet sind jedoch die 50 Ω und 75 Ω BNC-Verbinder, die bis zu 10 GHz bzw. 4 GHz spezifiert sind. Charakteristische Impedanz – Siehe unter [Impedanz]. Cinch, Cinchkabel – Siehe unter [RCA]. Coaxialkabel – Kabel mit einem zentralen Innenleiter und einem konzentrischem Aussenleiter in einem definiertem Abstand mit einem neutralen, isolierendem Material [Dielektrikum]. Der Aussenleiter funktioniert gleichzeitig als Schirm. oben Digital-Analog [DA]-Wandler – Schaltung, die digitale Eingangssignale [beispielsweise von einem CD-Laufwerk] zu einem analogen Ausgangssignal umwandelt. DA-Wandler finden sich innerhalb verschiedener Digitalgeräte oder als separate Einheiten, an die sich oft mehrere digitale Quellgeräte anschliessen lassen. oben Digital-Interconnects – Signalverbindung-Kabel, das zur Signalübertragung digitaler Signale zwischen von digitalen Aus- und Eingängen dient. Es gibt verschiedene digitale Übertragungswege, z.B. USB, TOSLINK, SPDIF, AES/EBU :: oben Dielektrikum – Material oder Werkstoff, das als elektrischer Isolator wirkt. :: oben Dielektrische Verluste – Verluste, die beim Coaxialkabel im Dielektrikum durch die Umwandlung elektromagnetischer Energie in Wärme entstehen. :: oben Dielektrischer Verlustfaktor – Ein Mass zur Bestimmung dielektrischer Verluste eines dielektrischen Werkstoffes. :: oben EMC, EMI, EMV – Begriff für elektromagnetische Verträglichkeit, d.h. die Unempfindlichkeit eines Gerätes gegenüber, geleitete oder gestrahlte , elektromagnetischen Störungen von aussen bzw. dessen eigenes Störvermögen gegenüber anderen Komponenten. :: oben Einfügedämpfung, Einfügeverluste – Leistungsverluste zwischen Sender und Empfänger [Last] aufgrund von Reflektion, dielektrischen und Leitungsverlusten. oben Erdung – Verbindung einer elektrischen Schaltung auf einen gemeinsamen 0-Volt- oder Referenz-Bezugspunktes; meistens der Schutzkontakt der Netzverbindung, das Gehäuse eines Gerätes oder der Schirm eines Kabels. :: oben Erdfrei [engl. Floating] – Schaltungsart, bei der die Schaltung gegenüber der Erdung oder anderen Geräteverbindungen elektrisch entkoppelt oder isoliert ist. [s. auch symmetrisch, balanced] :: oben Exzentrizität – Ein Mass dafür, wie weit der Innenleiter vom geometrischen Zentrum der Isolation entfernt ist [Prozent des Isolationsradius]. :: oben Fehlanpassung, Fehlanpassungsverlust – Leistungsverluste an einer Last durch unterschiedliche Impedanzen beim Anschluß von Geräten, Kabeln usw. :: oben Flicker – Periodisch auftrende Spannungschwankungen, die vornehmlich als Schwankung der Lichtintensität vom menschlichen Auge wahrgenommen werden. Die Schwankungen werden durch schnelle Laständerungen im Stromnetz verursacht. :: oben Frequenzweiche – Allgemein ein Schaltung, die Frequenzbänder [-bereiche] voneinander trennt und diese entsprechend nachfolgenden Schaltungen oder Lautsprechersystemen zuführt. :: oben Grenzfrequenz – Die höchste obere Frequenz, die ohne Dämpfung übertragen wird. Oberhalb dieser Frequenz werden die Übertragungseigenschaften instabil. :: oben HF-, Hochfrequenz, Radiofrequenzen – Als HF-Frequenzen werden allgemein jene Frequenzen bezeichnet, die sich oberhalb des Audiobereichs befinden, üblicherweise also mehr als 100kHz bis weit über 1.000MHz [1GHz]. HF-Frequenzen können Audiosignale direkt oder indirekt stören, indem Interferenzen in den Audiobereich »gespiegelt« und diese das Nutzsignal stören. :: oben Impedanz, Kabelimpedanz – Ist allgemein eine Kombination von ohmschen Widerstand und Reaktanz [kapazitiver oder induktiver Widerstand], die eine elektrische Komponente oder eine Schaltung charakterisiert. In Bezug auf Kabel gibt die Impedanz den Abschlusswiderstand einer Leitung an, bei dem keine stehenden Wellen auftritt [Wellenwiderstand]. :: oben Jitter – Kurzzeitige Instabilität einer Signalflanke relativ zur Zeit. Bei digitalen Systemen ändert sich dadurch der Nulldurchgang des Signals, was zu Übertragungsfehlern des gepulsten Signals führt. oben Kabeldämpfung – Abschwächung eines elektrischen Signals beim Durchlaufen einer Übertragungsleitung; abhängig von der Kabellänge und der Frequenz, ausgedrückt in Dezibel [dB], dB/m oder dB/100m. :: oben Kapazität – Elektrische Charakteristik von Kabeln oder Komponenten, beschreibt die Eigenschaft elektrische Energie zu speichern. :: oben Koaxialkabel – Siehe unter [Coaxiakabell] :: oben Last, engl. Load – Eine Kombination von ohmschen Widerstand und/oder Reaktanz, die den Ausgang einer Schaltung oder eines [Leistungs-] Verstärker abschliesst. :: oben Matching – Prüfung und Selektion von Kabeleigenschaften gegenüber einem Produktionsstandard, siehe auch »PairMatching«. :: oben Netzüberspannung – ... Siehe Überspannung :: oben Netzunterspannung – ... Siehe Unterspannung :: oben PairMatching [Paarabgleich] – Das paarige Zusammenfügen von zwei Kabeln zu einem Stereo-Paar zur Verbesserung bzw. Verringerung individueller Abweichungen vom Produktionsstandard, so daß sich beide Kabel »wie eins« verhalten. :: oben PE – Polyethylen (PE) ist ein Material, das als Isolations-, Dielektrikum- oder Mantelmaterial verwendet wird. Es ist ein Polymer mit verschiedenen Additiven, was es zu einem sehr leichten und sehr widerstandsfähigen Material macht. Dabei ist es daueraft flexibel, beständig gegen oxidierene Säuren, – es nimmt nur wenig Feuchtigkeit auf und besitzt eine hohe Zug- und Reissfestigkeit. Wegen der niedrigen Dielektrizitätskonstante und eines geringen Verlustfaktors wird es häufig bei bei hochwertigen Kabeln verwendet. :: oben PTFE – Das thermisch und chemisch stabilste Polymer mit einer sehr kleine Dielektrikumskonstante, extrem niedrigem Verlustfaktor und hoher Temperaturunabhängigkeit. PTFE wird häufig zur Herstellung von Kabelmantel verwendet. :: oben RCA – Der RCA- oder Cinch-Stecker ist der im Audiobereich gebräuchlichste Steckertyp. RCA steht für »Radio Company of America« . Sie sind als einfache aber auch als Präzisionsstecker mit geringen Fertigungstoleranzen erhältlich. Der Nachteil dieses Stecktertyps ist, daß er nicht für die Übertragung von hochfrequenten Signalen entwickelt wurde und einen definierten Wellenwiderstand besitzt. :: oben Reaktanz – Reaktanz ist der nicht-ohmsche Anteil einer Impedanz; es ist eine Kombination des kapazitiven und induktiven Widerstandes eines Bauteils oder einer Schaltung. Während der rein ohmsche Anteil von der Frequenz unabhängig ist, ist die Reaktanz eine mit der Frequenz veränderliche Grösse. :: oben Reflexionsdämpfung, Reflexionsverluste, Rückflußdämpfung, ReturnLoss – Die Differenz zwischen Eingangssignal und dem reflektierten Signal am Empfängerport in Dezibel [dB]. Je größer die Reflexionsdämpfung ist, desto besser ist die [Impedanz-] Anpassung. :: oben Schirmdämpfung – Verhältnis der in ein Coaxialkabel eingespeisten, zu der vom Kabel durch den Aussenleiter angestrahlten Leistung. :: oben Schaltspitzen, Transienten – Impulsstörungen von sehr kurzer Dauer (Millisekunde), die der Netzwechselspannung überlagert sind. Die Impulse verursachen alleine oder durch Summation mit der 50Hz Wechselpannung Unter- und Überspannungseffekte; der Form nach sind diese Spannungsspitzen unregelmäßig und oft nicht symmetrisch. – Schaltspitzen bewirken Schaden an Bauteilen (Vorschäden oder sofortiger Ausfall) oder zeitweilige, unkontrollierte Betriebszustände angechlossener Verbraucher. Mikroprozessorgesteuerten Komponenten sind besonders gefährdet. Die Schäden erscheinen vielfach »zufällig« und wenig ursächlich nachvollziehbar. – Ursache sind in aller Regel Laständerungen im Netz (Anlauf von Maschinen oder Prellen von Schaltern). :: oben Spannungseinbruch – Die Überlastung des Stromnetzes führt zu Spannungseinbrüchen von (bereits) weniger als einer Netzperiode kommen. Für den Grad der Störung relevant ist nicht nur die Dauer sondern auch die »Tiefe« des Spannungseinbruchs; dieser wird zumeist in Prozent vom Sollwert angegeben. – Dabei sind kurzzeitige Spannungseinbrüche (-schwankungen) unproblematisch. Länger andauernde Unterbrechungen oder auch kurz aufeinander folgende mit geringer Tiefe können jedoch ernsthafte Probleme erzeugen, weil bei angeschlossenne Verbrauchern mit konstantem Leistungsbedarf ein erhöhter Strombedarf entsteht. Die Folge: eine möglicherweise unzulässige Erwärmung von Baugruppen. Siehe vergleichsweise hierzu auch unter Unterspannung. :: oben Spannungsstöße, Überspannung, Impulsstörungen ... entstehen durch Blitzeinschläge, Kurzschlüsse bzw. Abschalten großer Verbraucher im Netz wodurch kurzzeitige Überspannungen von einigen 100 Volt und wenigen Millisekunden entstehen. :: oben Spannungsvariation, Spannungstoleranzen (Netzspannung) – Nach derzeitiger Normung darf die Spannung zwischen 207 und 253 Volt schwanken, ab 2008 darf die Netzspannung auf 195 Volt absinken. Siehe hierzu auch Netzüberspannung und Netzunterspannung sowie das Paper »Netzspannungsschwankungen« unter Download. :: oben SPDIF – Standardisierte, unsymmetrische Digitalschnittstelle mit 75 Ohm Wellenwiderstand. SPDIF steht für »Sony/Phillips Digital Interface Format«. :: oben SPE – Geschäumtes Polyethylen mit einer fein verteilten geschlossenen Zellstruktur für extrem niedrige Dielektrizitätskonstanten und kleine Verlustfaktoren. Es wird vorzugsweise zur Herstellung des Dielektrikums verwendet. :: oben Steckhäufigkeit – Stecker [Konnektoren, Verbinder] haben eine typische Steckhäufigkeit. Wird sie überschritten, verändern sich die Gesamteigenschaften der Kabel-Stecker-Kombination. Die Steckhäufigkeit ist auch vom Buchsengegenstück abhängig; vorgeschädigte Buchsen verringern die Steckhäufigkeit der Konnektoren. :: oben Stehwellenverhältnis – Siehe »VSWR«. :: oben Störspannungen (Line Noise) – Unregelmäßige, zufällige, kleinere Spannungs- und Stromänderungen, die als ein mehr oder weniger konstanter Störgrund im Nutzsignal »enthalten« ist. Je nach Stärke und Ausprägung ähnlich Verzerrungenprodukten (Klirr). Störspannungen haben vielfältige Ursachen: schlechte Steckverbindungen, hochfrequente Störungen und Einkopplungen und andere, leitungsgebundene Kleinsignalstörungen. Ein hoher Störgrund kann alleine oder in Verbindung mit anderen Störungen zu Beeinträchtigungen von signalverarbeitenden Baugruppen führen (EDV-Netze) aber auch zu Funktionsstörungen bei Geräten mit »einfachen« Netzteilen. :: oben Structural Return Loss, SRL – Strukturelle Reflexionsdämpfung [»Structural Return Loss«] ist das Verhältnis des eingehenden zum reflektierten Signal bezogen auf die Kabelimpedanz bzw. deren Uniformität. :: oben Stromausfall – ... bzw. Netzunterbrüche lassen sich in zwei Kategorien einteilen: in die lang- und kurzfristigen Unterbrüche von mehr bzw. weniger als 5 Minuten bei mindestens einigen Millisekunden Dauer aufgrund bzw. verursacht durch Schaltvorgänge im Netz, Kurzschlüsse aber auch Unwetter. :: oben Symmetrisch, Balanced – Art der Signalübertragung mit einer besonders guten Störunterdrückung, bei der separate Hin- und Rückleiter elektrisch von der Schirmung getrennt sind und sich Störspannungen gegenphasig [weitgehend] aufheben. Symmetrische Kabel sind zwar meistens geschirmt, benötigen für ihre Funktion notwendigerweise aber keine Schirmung. Die signalmässige Entkopplung von der Masseleitung verhindert auch den Stromfluss über diesen Weg, was ein konstantes Masse-Bezugspotential bewirkt. Eine symmetrische Signalübertragung ist besonders sinnvoll bei langen Kabelwegen [z.B. bei Aktivlautsprechern oder Endverstärkern in unmittelbarer Nähe zu Lautsprechern]. :: oben TOSLIINK – Standardisierte, optische Digitalschnittstelle in Verbindung mit Glasfaserkabeln. :: oben Überspannung – Das Gegenstück zu Unterspannung, also die Erhöhung der Netzsspannung über den maximal zulässigen Toleranzwert (aktuell 253 Volt). Überspannungseffekte führen bei angeschlossenen Verbrauchern zu einer gefährlich hohen Stromaufnahme; bei längerer Dauer besteht sogar die Gefahr der Zerstörung. :: oben Unsymmetrisch [engl. Unbalanced] – Art der Signalübertragung, bei der ein Leiter gleichzeitig die Schirmung übernimmt. :: oben Unterspannung ... ähnlich wie Spannungseinbrüche, jedoch mit geringerer Tief und über mehr als eine Periode oder sogar für einige Sekunden. Unterspannung ist in Abgrenzung zu kurzzeitigen Spannungseinbrüchen und der Untergrenze der zulässigen Netzspannung schwer zu definieren, zumal letztere nach den neueren Normen ohnehin bis 195 Volt absinken darf, ohne daß von einer Netzanomalie gesprochen werden kann (darf). – Eine Unterspannung entsteht durch Netzüberlastung und kann bei Verbrauchern mit konstantem Leistungsbedarf die Betriebseigenschaften verändern, in Extremfällen führt dies zu einer verhöhten Erwärmung. :: oben Verluste, dielektrische – Verluste, die beim Coaxialkabel im Dielektrikum durch die Umwandlung elektromagnetischer Energie in Wärme entstehen. :: oben Verlustfaktor – Ein Maß für das Verlustverhalten von dielektrischen Materialien. :: oben Verzerrungen, Klirr, Oberwelle – Generell die Vielfachen einer [Sinus-] Grundschwingung, wodurch eine komplexe, verzerrte Kurvenform entsteht. Man unterscheidet zwischen harmonischen und unharmonischen Schwingungen. Harmonische beziehen sich als Vielfache auf die Grundschwingung während unharmonischen Schwingungen weitere, abgeleitete Verzerrungen der Harmonischen sind [auch "Inter-Harmonische" genannt]. – Oft werden geradzahligen oder ungeradzahligen Verzerrungen gesondert gemessen und bewertet. – THD ist die Abkürzung für "Total Harmonic Distortion", also die Summe aller vorkommenden harmonischen Verzerrungen. – THD+N kennzeichnet alle Störungen einschließlich aller Rausch- und Brummkomponenten [N = Noise = Geräusch], die in keiner Relation zur Grundschwingung stehen müssen. – Verzerrungen treten auch in der Stromversorgung auf. Sie könen zu einer schlechteren Geräte- und Klangperformance beitragen, in einigen Fällen auch die Lebensdauer von Baugruppen verkürzen. :: oben VSW – Abkürzung für »Voltage Standing Wave Ratio« [deutsch: Stehwellenverhältnis]; bezeichnet das Verhältnis der maximalen zur minimalen Spannung, welche durch Reflexionen auf einer Übertragungsleitung entsteht [siehe auch unter Reflexionsdämpfung bzw. ReturnLoss]. :: oben XLR ... auch »Canon« Stecker genannt, meistens zum Anschluss von dreiadrigen Kabeln vorgesehen [dannn > XLR3]. XLR3-Anschlüsse kommen bei symmetrischen analogen und digitalen [AES/ EBU] Verbindungen zur Anwendung. Der XLR-Stecker ist wellenwiderstandsmäßig undefiniert. :: oben
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